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Trauerarbeit

Wenn die Zeit des Abschieds kommt ...

 

Eines Tages kommt für jeden Katzenbesitzer der gefürchtete Tag,
die Katze stirbt ...
Ob ganz unverhofft oder scho lange voraussehbar, der Schock über den Tod,
des geliebten Tieres ist immer schlimm
und wird von den Zweibeinern ganz unterschiedlich verarbeitet.


Wenn ein krankes Tier eingeschläfert werden muss,
stellt sich die Entscheidung mit dem Tierarzt des Vertrauens,
das Leben des Tieres zu beenden. 
Schuldgefühle und Zweifel
 sind dabei ganz normal und belasten zusätzlich zur Trauer. Wenn diese negativen Gefühle aufkommen, hilft es sich bewusst zu machen,
dass es die richtige Entscheidung war, wir können unsere Tiere vom Leiden erlösen lassen.
Es wurde sicher alles menschenmögliche getan.
Egoistisch wäre es auf den natürlichen Tod des Tieres zu warten.

Wie wird getrauert ?
Leidet man still schweigend ?
Darf man seinen Schmerz zeigen ?
Vergeht der Schmerz irgendwann ?

Katzen schenken uns Menschen viel Liebe und kennen unseren Charakter,
wenn sie von uns gehen, entsteht eine große Lücke.
Wir sind geschockt und wollen es nicht wahrhaben.

Trauer verläuft in Phasen :

Verneinen
Meiner Katze passiert DAS nicht

Ärger
Wie konnte meiner Katze DAS passieren

Bitten
Ich werde ein beserer Mensch, wenn meien Katze wiederkommt

Depression
Appetitlosigkeit, Schlaflosogkeit, Apathie, tiefe Traurigkeit

Akzeptanz
Ich vermisse meine Katze, aber nun ist sie erlöst und leidet nicht mehr.

Wie lange diese Phasen durchlebt werden, ist unterschiedlich.

Reagiert das Umfeld verständnisvoll, so ist es leichter,
sich den Kummer von der Seele zu weinen und sich zu öffnen,
als heimlich zu trauern und sich zu verstellen.

Nichts ist schlimmer, als wenn jemand sagt, es war doch nur eine Katze ...
Vermeiden Sie Leute, die kein Verständnis aufbringen.



Wie geht man mit dem Schmerz um ?

Niemand muss alleine sein, suchen Sie Hilfe bei tierlieben Menschen,
die Ihre Trauer verstehen.

Akzeptieren Sie Gefühle und gönnen Sie sich Ruhe, trauern ist anstrengend.

Betrachten Sie Ihre Katze als einzigartig
und erinnern Sie sich an die vielen schönen Momente,
die Niemand mehr nehmen kann, es bleibt für immer im Herzen.
Zünden Sie eine Kerze an, schreiben Sie über Ihre Samtpfote und wählen Sie ein Lieblingsfoto für einen Ort, der Kraft spendet.
Es gibt viele Möglichkeiten, dem geliebten Stubentiger, ein schönes Andenken zu widmen,
im Haus oder im Garten.

Es gibt professionelle Hilfe, wenn Sie nicht mehr weiter wissen.

Sie können sich an einen guten Katzenverein wenden, auch dort gibt es Trost und Hilfe,

Bitte versuchen Sie Ihre Balance zu finden, Bewegung an der frischen Luft,
ein Entspannungsbad, einen Tee, damit die Gesundheit nicht aus dem Ruder läuft.

Denken Sie positiv, seien Sie dankbar für schöne gemeinsame Zeiten.

Die Möglichkeiten, Ihrer Katze ein kleines " Denkmal " zu setzen, ist endlos.

Egal wofür Sie sich entscheiden, auch wenn Sie nichts gestalten,
so bleibt das Kätzchen für immer im Herzen verbunden.

Kinder trifft der Tod vom geliebten Tier besonders stark. 
Plötzlich kommen sie zum ersten Mal mit dem Thema Tod in Kontakt.
Um dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten, brauchen Kinder Unterstützung.
Falsch ist es die Kinder vor der schmerzhaften Erfahrung zu schützen und Geschichten über den Verbleib des Tieres zu erfinden.
Kinder sollten offen an der Trauer teilhaben, behandelt den den Tod ehrlich.
Es hilft Kindern ebenso wenig sofort ein Ersatztier zu beschaffen,
da ein Lebewesen nicht ersetzt werden kann.
Es ist wichtig sich Zeit zu nehmen und zuzuhören,
Fragen zu beantworten, um eurem Kind durch die schwierige Zeit zu helfen.

Nach Zeit der Trauerphase, wird der Verlust des geliebten Tieres akzeptiert.
Zu Beginn ist es ganz normal, wenn man beim Gedanken an ein neues Tier
sich wie ein Verräter vorkommt.
Wenn die Trauerphase überwunden ist, ist eine Neuorientierung möglich.
Erst jetzt sollte man über die Anschaffung eines neuen Tieres nachdenken.
Auch die Verantwortung für ein neues Tier kann helfen den Verlust besser zu verarbeiten.
Man kann auch ehrenamtlich helfen und sich um Tiere kümmern.

Vielleicht sind auch Gedenkseiten hilfreich.

Aus der Trauer zurück ins Leben finden

Der Trauerprozess endet irgendwann damit, dass Du beginnst nach vorne zu schauen.
Dich wieder dem Leben zuzuwenden.
Dein Tier lebt nicht mehr, und Du hast getrauert und warst traurig,
aber langsam lässt der Schmerz darüber nach
und die liebevollen und positiven Erinnerungen an das Tier und die gemeinsame Zeit
treten stärker in den Vordergrund.

Du spürst, dass Du den Verlust verarbeitet hast
und dass etwas wieder heil oder zusammengewachsen in Dir ist.
Du beginnst, Deinen Alltag neu zu ordnen.
Dies bedeutet nicht, dass Du das Tier vergisst.
Aber du spürst dass eure Liebe immer bleibt
und dass es für jeden von euch beiden weitergeht.

Dein Tier begleitet Dich nun auf einer anderen Ebene und wird dort zu einem Teil deines bisherigen Lebens. Diesen Platz wird es behalten. 
Auch wenn Du den eines Tages den Wunsch nach einem neuen Hausgenossen
verspüren solltest.

Wenn die Trauer nicht aufhört

Wenn sich der Schmerz oder die Traurigkeit über den Verlust des Tieres
auch nach einem halben oder ganzen Jahr sich noch ebenso stark anfühlt,
wie zu Beginn des Verlustes (z.B. als wäre es gestern erst geschehen),
kannst Du darin steckenbleiben.

In diesem Fall kann es hilfreich sein,
zu schauen ob sich in dieser Situation noch zusätzliche 
alte Gefühle aus vergangenen Lebenssituationen
 
(z.B. in der Beziehung zur Familie, mit Mama oder Papa,
vergangenen Partnern oder Freunden) verbergen.

Möglicherweise stecken in dir noch alte Gefühle,
aus Deiner bisherigen Lebensgeschichte heraus,
die die erlebte Trauer überlagern oder verstärken.

Alte Gefühle von:

  • nicht geliebt zu werden
  • nicht verstanden zu werden
  • alleingelassen zu sein
  • Trauer über den Tod an sich
  • verlassen zu werden

An dieser Stelle wird es nun individuell,
weil jeder Mensch verschiedene Dinge in seinem Leben erlebt hat.
Auch der Weg, mit Verlusten, dem Tod oder Gefühlen an sich umzugehen, kann unterschiedlich sein.

Hier kommst Du weiter indem Du Dir bewusst machst:

  • Welche Gefühle gehören zu der aktuellen Situation?
  • Welche Gefühle sind alt und gehören woanders hin?
  • Wo gehören diese Gefühle hin?

Weiterhin helfen zertifizierte Tierkommunikatorin, diese schwierige Zeit zu überstehen.

 












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