Maine Coon Cats of Loveliness

MENUE

















Wahrnehmung Informationsaufnahme und -verarbeitung über die Sinnesorgane
Waisen Katzenwelpen, deren Mutter aus diversen Gründen nicht mehr für sie sorgen kann, müssen besonders behutsam und konsequent versorgt werden.
Suchen Sie in jedem Fall schnellstmöglich einen Tierarzt auf, der die Erstversorgung vornimmt.

Bis zur 3.-4. Woche müssen die Babies mit Aufzuchtsmilch regelmäßig 8-12 mal am Tag versorgt werden. Es empfiehlt sich hierfür ein spezielles Saugfläschchen oder Pipette, zur Not tuts aber auch ein Puppenfläschchen.
Halten Sie die Welpen warm. Zur Erstversorgung ist eine Wollsocke sehr gut.
Ein warmes Fell, Wärmflasche, Heizkissen oder eine Infrarotlampe eignen sich um dem Wärmebedürfnis (25°-30°) der Kleinen gerecht zu werden.
Es ist wichtig, dass die Kleinen immer wieder mit einem weichen Baumwolllappen am Bauch, Richtung After und Genitalien gestreichelt werden, um die Darmregulierung sowie die Urinabsonderung zu reizen und aufrecht zu erhalten.
Viele Streicheleinheiten sind auch nicht zu vergessen!

Wärmebedürfnis Katzen lieben die Wärme.
Sie sonnen sich gerne oder liegen während der kalten Jahreszeit in Heizungsnähe.
Bei Wohnungskatzen wird die Widerstandskraft durch ständig gleichmäßige Temperaturen herabgesetzt. Man sollte darauf achten, daß Wohnungskatzen täglich für eine Zeit lang einer etwas niedrigeren Temperatur ausgesetzt werden, da sonst die Gefahr einer Verweichlichung besteht.
Es ist aber Vorsicht geboten, da Wohnungskatzen über weniger dichte Unterwolle verfügen und deshalb (bei zu niedrigen Temperaturen) sehr anfällig für Erkältungskrankheiten sind.
Waschbärenzeichnung Rauchfarbene Katzen werden mit einer Waschbärenzeichnung geboren.
Zu Anfang ist das Fell einfarbig pigmentiert mit weißer Harlekinzeichnung, später dann hellt sich das Fell auf und die points färben sich dunkel.
Nach ca. 3-4 Monaten setzt die Aufhellung des Fellgrundes ein.
Wasserscheuheit Es ist allseits bekannt, daß Katzen äußerst wasserscheu sind.
Trotz ihres ausgeprägten Schwimmvermögens meiden sie Wasser.
Da das weiche Fell keine widerstandsfähige Deckhaarschicht besitzt ist die Wasserscheuheit zu erklären.
Wechsel Wechsel sind Wege der Katzen, welche territoriale Punkte wie z.B. Lager, Ruhe- und Jagdplätze oder Toilette miteinander verbinden.
Anfang und Ende der Wechsel versieht die Katze häufig mit Harn und Kot Markierungen.
Häufig werden die Wechsel von mehreren Katzen genutzt, jedoch werden Begegnungen, soweit möglich, vermieden.
Weißer Fleck - erblich oder nicht? Oh Schreck – ein weißer Fleck! Woher kommt der und ist das erblich?

Manchmal bringt ein kleiner weißer Kehlfleck bei Katzen ohne Weißscheckung und ohne dominantes Weiß die Gemüter in Aufruhr. Weil solche kleinen Ausrutscher in der Vergangenheit, und bei manchen auch noch heute, als Minimalscheckung bezeichnet werden, kommt es leider immer wieder zu gegenseitigen Anschuldigungen unter Züchtern, dass die Zucht nicht „sauber“ sei. Es wird, abgeleitet von dem falschen Begriff Minimalscheckung, unterstellt, dass sich hier eine erbliche Scheckung eingeschlichen habe und dass die Zucht mit solchen Katzen nicht in Ordnung sei.

Das Fatale daran ist, dass solche weiße Flecken, die ja nur eine minimale Größe haben (weniger als 1 mm bis wenige mm) insbesondere bei einfarbigen kurzhaarigen Tieren ins Auge fallen (Britisch Kurzhaar, Chartreux, Russisch Blau u.a.).

Um den Stellenwert eines Kehlflecks richtig einschätzen zu können muss man zuerst wissen, wie die Fellfarbe entsteht, wie die Farbe sozusagen ins Fell kommt. Die Pigmente sind Komplexe aus Eiweißen und den eigentlichen Farbstoffen Melanin oder Phäomelanin und können nur in bestimmten Zellen, den Melanozyten gebildet werden. Von dort aus werden sie in den Follikel transportiert und in das wachsende Haar eingelagert. Fehlen Melanozyten in der Nähe eines haarbildenden Follikels, bleibt das Haar farblos und sieht für uns weiß aus, wie eben ungefärbtes Keratin, aus dem das Haar als totes Hautanhangsgebilde besteht. Also erhebt sich daraus die nächste Frage: Wie kommen die Melanozyten in die Haut? Die Embryonalentwicklung beginnt damit, dass sich die befruchtete Eizelle teilt. Es entsteht ein Zellhaufen. Daraus entsteht durch eine Hohlraumbildung eine Zellkugel, die Morula. Am Ende des Morula-Stadiums beginnen die Einfaltungen zur Organbildung. Eine der ersten Einfaltungen führt zu einem Schlauchförmigen Gebilde, dem Neuralrohr. Aus ihm entwickelt sich hauptsächlich das Nervensystem. Aber bestimmte Zellen aus dem Neuralrohr begeben sich auf Wanderschaft und sind an der Bildung ganz anderer Organe beteiligt. So auch die Melanoblasten als Vorläufer der pigmentproduzierenden Zellen der Haut. Es handelt sich dabei um wenige Zellen (ca. 34), die als primäre Melanoblasten die Neuralleiste verlassen und zur späteren Körperoberfläche wandern. Wenn sie sich gleichmäßig verteilt haben, was wahrscheinlich durch chemische Botenstoffe signalisiert wird, stellen die Melanoblasten ihre Wanderung ein und beginnen sich zu teilen. Die aus den Teilungen der Melanoblasten entstehenden Zellen sind die Melanozyten. Damit die ganze Körperoberfläche mit Melanozyten versorgt wird gibt es auch hier wieder einen Steuerungsmechanismus. Die Teilungstätigkeit der Melanoblasten hört erst auf, wenn alle Melanozyten signalisieren, dass sie ringsherum Kontakt mit anderen Melanozyten haben, wenn also die ganze Oberfläche lückenlos mit Melanozyten besetzt ist.

Wenn dabei ein kleiner Fehler passiert, also ein Signal nicht richtig ankommt oder interpretiert wird, dann wird die Teilungstätigkeit zu früh beendet und kleiner Teil der Haut bleibt ohne Melanozyten. Dort wachsen dann farblose Haare und kleiner weißer Fleck ist entstanden. Das ist allein ein geringfügiger Fehler in der Embryonalentwicklung und keinesfalls erblich, sondern individuell. Dieser Ausrutscher passiert, wenn überhaupt, dann, wenn dieser Entwicklungsschritt schon fast am Ende ist. Da die ganze Sache in der Neuralleiste ihren Ausgang nimmt, ist das Ende des Entwicklungsvorgangs in den vom späteren Zentralnervensystem (Gehirn und Anhänge, Rückenmark und Wirbelsäule) am weitesten entfernten Körperregionen erreicht. Das sind Bauch, Brust (Medaillon) und Vorderpfoten.

Um den nichterblichen weißen Fleck von der erblichen Weißscheckung abzugrenzen einige Erläuterungen dazu. Das piebald (white) spotting und die daraus abgeleitete Bezeichnung Weißscheckung wird dominant vererbt. Das Scheckungs-Gen hat zwei Allele, den Wildtyp s und das mutierte S. Farbige Katzen sind immer homozygot rezessiv (s/s), gescheckte können heterozygot (S/s) oder homozygot sein (S/S). Keine farbige Katze kann Scheckung tragen oder verdeckt über mehrere Generationen weitergeben, das geht nur mit rezessiv veranlagten Merkmalen.

Die Scheckung wird in verschiedene Grade eingeteilt, von 0 = Minimalscheckung bis 9 = fast vollständig oder vollständig weiß. Hier entseht der gedankliche aber falsche Zusammenhang mit dem weißen Kehl- Bauch- oder Pfotenfleck, denn die erbliche Minimalscheckung betrifft die gleichen Köperregionen – nur die Flächen sind mindestens um den Faktor 10 größer (von einigen cm2 bis ganz weiß) als bei einem nichterblichen weißen Fleck. Wie entseht nun die Scheckung? Auch hier spielt die oben geschilderte Embryonalentwicklung eine Rolle. Aber nicht bedeutungslose Kommunikationsprobleme beenden die Ausstattung mit Melanozyten, sondern viel schwerwiegendere Einflüsse des Scheckungs-Allels S. Die Anzahl der primären Melanoblasten ist durch den Einfluss des S-Allels verringert (2, 4, 8 oder 16). Also sind die primären Melanoblasten am Ende ihrer Wanderung viel weiter voneinander entfernt. Jetzt kommt ein zweiter Mechanismus ins Spiel, der die Teilungstätigkeit beendet – das jeder Zelle innewohnende Teilungspotenzial. Jede Zelle kann nur eine bestimmte Anzahl von Teilungen durchführen, dann endet ihre Teilungstätigkeit auf natürliche Weise. Es bleiben also größere Hautbezirke ohne pigmentbildende Melanozyten, die Katze ist weißgescheckt.

Es besteht also ein gewaltiger Unterschied in der Entstehung zweier Phänomene, die fatalerweise den gleichen Namen tragen. Bei allen kleinen weißen Flecken, die an Brust oder Bauch auftreten, sollte man die erbliche Minimalscheckung gar nicht erst in Betracht ziehen und diesen Begriff auch tunlichst vermeiden. Natürlich sind Tiere, die so einen Fleck haben, nicht immer für eine Ausstellung geeignet, da sie so nicht dem Rassestandard entsprechen. Aber es gibt überhaupt keinen Grund diese Tiere von der Zucht auszuschließen oder gar wegen eines angeblichen Erbfehlers zu kastrieren oder sterilisieren – oder einen Züchter, der ein solches Tier in seinem Bestand hat, zu diskriminieren. Ein kleiner weißer Fleck kann bei jeder Zucht einmal auftreten – und meistens bleibt er sogar unentdeckt.

Welpen Neugeborene Katzenkinder.
Werbung Unter Werbung versteht man gewisse Verhaltensweisen, welche die Distanz zwischen 2 potentiellen Fortpflanzungspartnern langsam abbauen sollen.
Wohnungshaltung Die Wohnungshaltung ist eine überaus katzenfreundliche und am weitesten verbreitete Art Katzen zu halten.
Obwohl Katzen als Einzelgänger bezeichnet werden haben sie dennoch ein großes Kontaktbedürfnis.
Bei der Haltung von 2 oder mehr Katzen empfiehlt es sich ein spezielles Katzenzimmer einzurichten.
Am idealsten wäre es, wenn Katzen neben der Wohnungshaltung auch Freilauf gestattet würde.
Dies ist mit einer Minivoliere vor dem Fenster oder einer etwas umgebauten Terrasse leicht möglich.
Ist ein Balkon vorhanden so kann die Katze ohnehin nach Lust und Laune "frische Luft schnappen" gehen, sich sonnen oder einfach nur die Umgebung beobachten, achten Sie aber auf eine genügende Absicherung.
Wurfgröße Die durchschnittliche Wurfgröße liegt bei 3-6 Welpen.
Meist jedoch liegt die Wurfgröße bei 4 Welpen.
Nur relativ selten liegt sie darunter oder auch darüber.
Wurflager Da die Welpen als "Nesthocker" geboren werden ist ein warmes, geschütztes Nest für sie lebensnotwendig.
Die Neugeborenenperiode ist für die Welpen, d.h. deren Entwicklung von großer Wichtigkeit.
Am besten wählt man einen ruhigen, halbdunklen, von Zugluft geschützten Ort.
Um die Katze an die Veränderung zu gewöhnen sollte man das Wurflager schon einige Tage vor der Geburt vorbereiten.
Ein Korb oder eine Kiste (ca. 35x50cm) ist gut geeignet.
Die tiefste Stelle sollte sich in der Mitte des Lagers befinden, damit die vollkommen unbeholfenen Welpen nicht davon rollen können.
Man wählt eine Unterlage, die leicht zu reinigen und nicht zu hart ist.
Man kann auf eine weiche Stroh- oder Heuunterlage einige Lagen Zeitungspapier, darüber ein Leintuch, wiederum Zeitungspapier und nochmals ein sauberes Leintuch geben.
Frottiertücher sind absolut ungeeignet, da sich die Welpen darin verhaken könnten.
Neben dem Wurflager sollte die Katzentoilette und frisches Wasser stehen.
Würmer / Wurmbefall Siehe auch Bandwürmer und Spulwürmer

Im Darm auftretende Parasiten sind nur in geringer Zahl vorhanden, doch bei massivem Befall können sie einige Probleme verursachen.
Bei den Parasiten handelt es sich zum größten Teil um Bandwürmer und Spulwürmer .
Die Würmer können verschiedene Körperteile der Katze befallen.

Als Vorsorge wird empfohlen regelmäßig alle erwachsenen Katzen und Jungtiere - je nach Art des möglichen Befalls und der Lebensgewohnheiten des Tieres - mit den vom Tierarzt verordneten Mitteln zu entwurmen .



INFOS VON A-Z