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| Varietät |
Katzen einer Rasse, die sich in der Farbe und der Zeichnung unterscheiden. |
| Verbrennung |
Man sollte die verbrannte Stelle sofort mit kaltem Wasser abspülen und kalte Kompressen auflegen.
Verätzungen ebenfalls sofort lange abspülen.
Junge Katzen durchbeißen gelegentlich stromführende Kabel. Verbrennungen an Lippe und Zunge erfordern wegen der meist gleichzeitigen Herzschäden tierärztliche Soforthilfe.
Bei leichteren Verbrennungen oder Verbrühungen lassen sie einige Minuten lang kaltes Wasser über die verletzte Stelle laufen. Ist die Wunde offen, decken sie sie nur mit einem sauberen Tuch ab und bringen sie die Katze zum Tierarzt. |
| Verdrängungskreuzung |
Durch fortgesetzte Kreuzung mit Tieren einer anderen Rasse sollen die Eigenschaften einer vorhandenen Rasse verdrängt werden.
In der praktischen Zucht werden fortgesetzt Vatertiere der neuen Rasse angepaart.
Die Verdrängung des Genbestandes durch die neue Rasse ist nach 4-6 Generationen beendet |
| Veredlungkreuzung |
Die Veredlungskreuzung dient der Verbesserung einzelner Merkmale einer Rasse.
Dabei sollen vorhandene erwünschte Anlagen einer Rasse erhalten bleiben |
| Vergesellschaftung |
Grundsätzlich ist es möglich Katzen mit anderen Tieren zu vergesellschaften.
Katzen fühlen sich jedoch bei Wohnungshaltung alleine sehr wohl.
Falsch wäre es ältere Katzen plötzlich vergesellschaften zu wollen.
Ihr bisheriger Lebensrhythmus könnte vollkommen durcheinander kommen.
Mit jungen Katzen ist auch eine Vergesellschaftung mit artfremden Tieren wesentlich einfacher. Vorausgesetzt die Katze wird wegen des Neuankömmlings nicht vernachlässigt.
Bei Vögeln, Hamstern oder ähnlichem ist es nicht ratsam die Tiere, auch bei bester Erziehung, ohne Aufsicht zusammen zulassen.
Wenn das Zusammengewöhnen vorsichtig geschieht so können auch verschiedene Tierarten wunderbar miteinander zurecht kommen. |
| Vergiftungen |
Vergiftungen kommen relativ selten vor, da Katzen besonders vorsichtig mit dem Verzehr unbekannter Dinge sind.
Trotzdem sind Katzen, wegen ihres Körperpflege-Verhaltens, gefährdet. An Pfoten oder Haarkleid haftende Spuren von Insektiziden, giftigen Chemikalien, Arzneimitteln usw. werden gründlich abgeleckt.
Der Tierarzt kann meist nur symptomatisch behandeln, da die verursachende Substanz häufig nicht bekannt ist.
Außerdem ähneln die Symptome von Vergiftungen (Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Lähmungen, Speicheln), denen anderer Erkrankungen.
Um die weitere Aufnahme von Giftstoffen zu verhindern sollte man die kontaminierten Haarregionen abscheren und wasserlösliche Gifte mit warmem Wasser vorsichtig abspülen.
In frischen Fällen sollte Erbrechen (Senf, gesättigte Kochsalzlösung) oder Durchfall (5-10ml Paraffinöl) ausgelöst werden.
Einhüllende Nahrungsmittel (Schleim, Eiklar, Olivenöl) "neutralisieren" einen Teil des Giftes.
Nach Rauchvergiftungen ist Frischluft besonders wichtig.
Suchen Sie schnellstmoeglich Ihren Tierarzt auf! |
| Vergiftungserscheinungen |
Bei einem Verdacht auf Vergiftung muss das betroffene Tier sofort in eine tierärztliche Praxis gebracht werden. Die verdächtige Giftquelle (mit Verpackung) sollte in die Praxis mitgebracht werden. Angefressenes oder erbrochenes Material in einem Plastiksack verpackt ebenfalls mitbringen lassen. Man kann versuchen, das Fell, die Haut, die Schleimhäute und Augen mit lauwarmem Leitungswasser zu waschen (Handschuhe benützen!). Trockene Pulver können mit dem Staubsauger entfernt werden. Nicht versuchen, Milch, Eiweiss oder pflanzliche Öle zu verabreichen. Diese Mittel sind meistens kontraindiziert. Nicht versuchen, das Erbrechen auszulösen.
Im Notfall: Reinigung und Freihalten der Atemwege, entfernen von Schleim und Erbrochenem aus der Mundhöhle.
Falls kein Tierarzt erreicht werden kann (und NUR dann!!!) Verabreichen von Aktivkohle (1g Aktivkohle pro kg Gewicht des Tieres mit 5 - 10 ml Wasser (pro Gramm Aktivkohle - also zB. 5 kg Katze -> 5 g Aktivkohle in 25 - 50 ml Wasser) zu einem Brei verrühren und mit einer Spritze ins Maul eingeben - bei akuten Vergiftungen auch ruhig die doppelte Menge) Üblicherweise wird etwa 30 min danach ein Abführmittel (Natriumsulfat = Glaubersalz (3 - 4%ige Lösung) ) verabreicht um das Ausscheiden des Gift-Kohle-Gemisches zu beschleunigen. |
| Verhalten nach Operationen |
Man sollte das frisch operierte Tier warm, ruhig und ebenerdig unterbringen.
Möglichst in einem abgedunkeltem Raum ohne Sprung- und Klettermöglichkeiten.
Appetit, Durst, Pflegeverhalten, Körpertemperatur, Harn- und Kotabsatz müssen täglich kontrolliert werden.
Bei unnatürlichem Verhalten umgehend den Tierarzt konsultieren.
Leichtverdauliches, vitaminreiches Futter in kleinen Portionen verabreichen.
Strikte Ausgangssperre! |
| Verhaltensänderung |
Eine kranke Katze verändert ihr Verhalten, sie benimmt sich nicht wie sonst.
Im schlimmsten Fall, bei schweren Schmerzzuständen, hohem Fieber und herannahendem Tod, verschwindet sie oft einfach.
Sie verkriecht sich um alleine zu sterben.
Aus diesem Grund sollte man schon bei den ersten verdächtigen Verhaltensänderungen eine Katze, die normalerweise Auslauf hat, besonders genau beobachten und sie vorübergehend möglichst nicht ins Freie lassen.
Würde sie lange krank herumstreunen, ginge wertvolle Zeit verloren, denn die Heilungschancen verringern sich dadurch mit jedem Tag. |
| Verhaltensstörung |
Die Domestizierung bescherte der Katze besondere Lebensumstände.
Das Zusammenleben mit dem Menschen zwingt sie eine bestimmte Art der Kommunikation anzuwenden, doch längst nicht alle Menschen verstehen diese Sprache der Katze.
Außerdem kann unsere Lebensweise, die alles andere als naturnah ist, das Tier verwirren.
Diese beiden Faktoren tragen manchmal maßgeblich zur Entstehug von Verhaltensstörungen bei Katzen bei.
Trotzdem verfügt die Katze über eine bemerkenswerte Ausgeglichenheit.
Die häufigsten Probleme sind Agressivität, Angst, Unsauberkeit und Zerstörungswut.
Depressionen und Streßfolgen hingegen führen selten zu einem Tierarztbesuch, da das Tier in solchen Fällen wenig Antrieb hat und sich zurückzieht, also seinen Besitzer nicht stört. |
| Verhaltensstörung Unsauberkeit |
Während Hundewelpen mit viel Geduld zu Sauberkeit erzogen werden müssen, sind Katzen angeboren sauber. Solange die Jungtiere das Nest noch nicht verlassen, wird der Absatz von Urin oder Kot nur durch das Lecken der Mutter ausgelöst. Sobald sie anfangen herumzukrabbeln benutzen sie das Katzenklo schnell selbst. Eine “Erziehung zur Sauberkeitâ€? ist daher im Normalfall nicht nötig und auch nicht möglich. Ist eine Katze nicht bereit das angebotene Katzenklo zu benutzen muss die Ursache ergründet werden. Erziehungsmaßnahmen wie das Strafen indem man sie mit der Nase hineinstups verstören das Tier nachhaltig und verstärken das Fehlverhalten eher.
Diese Checkliste kann helfen:
1.Ist die Toilette geeignet? (Standort, Größe, Streu, Geruch, Gewohnheit, Reinigungsmittelgeruch)
2. Handelt es sich um potente Katzen (Rolligkeit !) oder Kater (Spritzmarkieren)?
3.Handelt es sich um chronische oder akute Depressionen durch ungeeignete Haltungsbedingungen/ Veränderungen der Umwelt?
Die Toilettenfrage ist recht einfach zu lösen - manchmal genügt es schon etwas gebrauchtes Katzenstreu unter das saubere Streu zu verstecken, um die Funktion der Katzentoilette zu erklären. Fehlt das Scharren bei Betreten der Katzentoilette benutzt man möglicherweise ein Streu, dass von dieser Katze nicht akzeptiert wird. Bei unseren Orientalen zählt man eine Toilette für 2 Tiere - bei Unsauberkeit kann es ratsam sein jedem Tier eine Toilette zur Verfügung zu stellen.
Spritzmarkieren ist eine Form von Unsauberkeit, die bei geschlechtsreifen Katern auftritt. Sie setzen den Urin außerhalb der Toilette ab - meist im Stehen mit hochgerecktem Hinterteil und senkrecht erhobenen Schwanz, der sich während des Spritzens zuckend bewegt. Da es erst mit Erreichen der Geschlechtreife auftritt und in der Regel nach dem Kastrieren verschwindet, hat es eine sexuelle Bedeutung und markiert das Revier des potenten Katers. Es scheint einer Form der Nachrichtenübermittlung zu dienen, die instinktgeleitet ist. Wird ein potenter Kater in der Wohnung gehalten, muss er dort seine Triebentlastung finden - auch entgegen jeder Form von Erziehungsmaßnahme. Rechtzeitige Kastration (9 Monate) verhindert, dass dieses Verhalten zur Gewohnheit wird. Soll der Kater noch nicht kastriert werden, weil er z.B. in absehbarer Zeit eine Katze decken soll, kann eine Behandlung mit Gestagenen oder Progestergenen vorübergehend helfen.
Das Urinabsetzen weiblicher Katzen ist seltener und viel unauffälliger, weshalb es meist von den Besitzern kaum wahrgenommen wird. In den meisten Fällen lässt sich ein direkter Zusammenhang mit der Rolligkeit feststellen. Auch hier ist ein Aberziehen nicht möglich. Eine Kastration beseitigt das störende Verhalten sofort, ansonsten verschwindet es meist mit Abklingen der Rolligkeit.
Gegenüber den ersten meist einfach zu beseitigenden Ursachen der Unsauberkeit, lässt sich eine echte Verhaltensstörung nicht so einfach korrigieren. Einfach ausgedrückt ist eine unsaubere Katze eine unglückliche Katze. Die Frage ist nun wodurch dieses “Unglückâ€? der Katze ausgelöst wird. Jede Art von Strafen verstärken die Unsauberkeit.In schweren Fällen, wenn also schwerwiegende Haltungsfehler zur Unsauberkeit geführt haben, kann selbst ein Besitzerwechsel mit verständnisvollen Händen und geeigneter Umgebung die Instinkhandlung erst nach langer Zeit wieder normalisieren, nachdem endlos Pfützen aufgewischt und Teppiche gewaschen wurden. Manche Katzen finden nie zu den normalen Verhaltensweisen zurück und geradezu unheilbar erweisen sich die Fälle, in denen das Tier bei dem Besitzer verbleiben muss, der die Verhaltensstörung verursacht hat.
Die Aussichten sind besser, wenn die Unsauberkeit auf Umweltveränderungen beruhen, die die Katze förmlich als “Schicksalschlagâ€? empfindet wie der Verlust einer Mitkatze oder eines Menschen oder die Eifersucht auf ein neu hinzugekommenes Tier - Hund oder Katze. Gefürchtet sind auch plötzlich auftauchende Kinder (z.B. vom Nachbarn), die dem Tier seine gewohnte Ruhe nicht lassen, während es mit Babys, die langsam in die Familie hineinwachsen kaum Probleme gibt. Neben den Mitbewohnern kann auch die Veränderung des Tagesablaufes, ein Wohnungswechsel, Umstellung oder Abschaffung von Möbelstücken die Geborgenheit stören. Katzen mögen z.B. keine geschlossenen Türen - besonders dann nicht, wenn sie die Räume zuvor bei ihren Inspektionsgängen betreten durften. Manchmal wird der Urin scheinbar demonstrativ vor der geschlossenen Tür abgesetzt. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine bewusste Trotzhandlung, quasi um den Besitzer zu erpressen und damit den Ausgang zu erzwingen . Das Liegenlassen von Kot oder Urin dient einer freilebenden Katze dazu ihr Revier zu markieren. Die eingesperrte Katze versucht instinktiv - nicht bewusst handelnd - ihr plötzlich einschränktes kleineres Revier stärker abzusichern. Strafen sind also sinnlos und verstärken die Unsauberkeit. Vermehrte Zuneigung erleichtert es dem Tier mit den veränderten Gegebenheiten fertig zu werden, die Unsauberkeit lässt mit abnehmendem Stress i.d.R. nach.
Zu Erfolg kann es auch führen, wenn man vorübergehend eine zusätzliche Katzentoilette an der bestimmten Stelle aufgestellt, an der bevorzugt abgesetzt wird. Wird das angenommen, kann man mit der Einrichtung zentimenterweise wandern bis die Toilette an einem günstigeren Platz stehen bleiben kann. Ein anderer Versuch ist die Einrichtung eines Futterplates an eben jener Stelle. Die Futterschale muss auch nach dem Leeren stehen bleiben, damit die Stelle eindeutig als Futterplatz tabu für Unsauberkeit ist. Übrigens animiert der Geruch von einmal verunreinigten Stellen zur Wiederholungstat. Man sollte keinesfalls salmikhaltige Desinfektionsmittel nutzen, da sie das Problem nur noch verschlimmern, sondern enzymhaltige Einweichmittel - zusätzliche Geruchsvertilger “verwitternâ€? die Stelle. |
| Verhaltensweisen |
Unscharfer Begriff für Verhaltensnormen.
In der Ethologie ist die Bezeichnung Erbkoordination gebräuchlicher.
Unter Verhaltensweisen versteht man meist Muskelbewegungen, welche durch äußere und innere Sinnenreize verursacht werden.
Die Bewegungsabläufe sind angeboren und können im Laufe der Individualentwicklung heranreifen.
Somit handelt es sich bei den Verhaltensweisen der Tiere um ein "angeborenes Können".
Lernprozesse bzw. Erfahrungen können jedoch an ihrer endgültigen Ausformung beteiligt sein.
Viele Verhaltensweisen sind zu längeren Handlungsketten miteinander zu Verhaltenskomplexen verbunden.
So können z.B. beim Beutefang-Verhalten der Katze ca. 30 verschiedene Verhaltensweisen analysiert werden.
Dabei müssen die verschiedenen Sinnesempfindungen und Bewegungsstrukturen eng zusammenwirken bzw., nahtlos ineinander übergreifen.
Eine derartige Mannigfaltigkeit in der Funktion ist nur durch die komplizierte Struktur des Gehirns möglich.
Für jeden Katzen-Halter ist es wesentlich und unerläßlich über Kenntnisse von Verhaltensweisen der Katzen zu verfügen, da es sonst leicht zu einer Vermenschlichung kommen könnte. |
| Vermenschlichung |
Einschätzung und Beurteilung eines Tieres nach eigenen, subjektiven Gefühlen und Empfindungen.
Tierhalter neigen leider immer wieder dazu, das Tier zu vermenschlichen. Man sollte sich um ein Verständnis für die Verhaltensweisen des Tieres bemühen.
Eine Vermenschlichung der Katzen, wie z.B. mit Kleidungstücken versehen oder ähnliches, kann zu schweren Fehlern in der Haltung, Pflege und Erziehung führen.
In besonders extremen Fällen kann aus "Tierliebe" leicht Tierquälerei werden. |
| Verpaarungsmethode |
Verpaarungsmethoden sind für den Katzen-Züchter neben Selektionsmethoden ein Mittel, die genetische Struktur der Population zu beeinflussen.
In der praktischen Katzenzucht wurden in der Vergangenheit häufig Verpaarungen von Tieren mit unterschiedlichen Merkmalen durchgeführt, um Zwischenformen zu erzielen.
Durch Paarung eines Partners mit besonders gutem Langhaar und einem solchen mit weniger ausgeprägtem Langhaar erhofft man eine Merkmalsverbesserung.
Diese Ausgleichspaarungen werden auch heute noch praktiziert.
Die gleiche Zielsetzung verfolgt die Fremdzucht.
Im Gegensatz zur Ausgleichspaarung liegt dabei eine genetische Unähnlichkeit vor. |
| Verschleißkrankheiten |
Vorwiegend Alterserscheinungen, wie Nierenentzündung, Bewegungsstörungen, Zahnausfall.
Diese Verschleißkrankheiten können jedoch auch durch falsche Fütterung hervorgerufen werden. |
| Vibrissen |
Tasthaare, Bart- oder Schnurrhaare
An deren Wurzeln enden viele Nerven, sodaß die Katze alles wahrnimmt, was die Haare berührt. Kräftige Muskeln können diese nach vorn richten.
Mithilfe dieses Systems tastet das Tier die Umrisse seiner Beute ab und findet die Stelle, an der es seine Zähne zum tödlichen Biß ansetzen muß.
Für den Menschen ist es wichtig zu wissen, daß eine Katze, die ihre Barthaare nach vorn richtet, eventuell zum Beißen bereit ist. |
| Vitamine |
Vitamine sind organische Substanzen und gehören zu den Nährstoffen.
Sie sind lebensnotwendig und müssen zum großen Teil mit der Nahrung zugeführt werden, weil der Tierkörper nicht in der Lage ist sie zu synthetisieren.
Pro-Vitamine sind Vorstufen der entsprechenden Vitamine.
Ein längerer Mangel an einem bestimmten Vitamin kann zu Vitaminmangelkrankheiten führen.
Da der tägliche Bedarf an Vitaminen äußerst gering ist, kann er bei "vernünftiger" Fütterung leicht gedeckt werden.
Eine ständige Gabe von Vitaminpräparaten kann einen Überschuß auslösen, welcher ebenso schwere, irreparable Schäden verursachen kann. |
| Vitamin A und Pro-Vitamin A |
Der Bedarf von Vitamin A und Pro-Vitamin A liegt bei 1600-2000 IE/Tier/Tag.
Es ist wichtig für die Embryonalentwicklung, das Wachstum, die Haut- und Schleimhäute, die Fruchtbarkeit und zur Infektionsabwehr.
Vitamin A kommt besonders reichlich in den Futtermitteln Leber, Milch, Butter, Niere, Geflügel und Fisch vor.
Das Pro-Vitamin A, welches in Pflanzen (besonders in Möhren) vorkommt kann von den Katzen nicht in Vitamin A umgewandelt werden. |
| Vitamin D1,D2, D3 |
Der Bedarf an Vitamin D1, D2, D3 liegt bei 50-100 IE/Tier/Tag.
Sie sind wichtig für die Kalziumeinlagerung in Knochen, den Kalziumblutspiegel und die Hemmung der Phophorausscheidung aus den Nieren.
Sie kommen in Futtermitteln wie Leber, Eigelb, Kalbfleisch, Fisch, Hefe und Gemüse (Pro-Vitamin D) vor.
Pro-Vitamin D wird in der Haut gespeichert und benötigt UV-Licht zur Umwandlung in Vitamin D, welches nur in geringem Maße gespeichert werden kann. Deshalb treten Mangelerscheinungen meist bei reiner Wohnungshaltung und im Winter auf. |
| Vitamin E |
Der Bedarf an Vitamin E ist abhängig von Alter und Belastung und liegt bei 0,36-3,6mg/Tier/Tag.
Es kommt besonders in Getreidekeimen, Eigelb, Milch, Fisch und Gemüse vor.
Wird Futter mit einem größeren Anteil an ungesättigten Fettsäuren (Fischfett, Lebertran, Pflanzenöl) gereicht, so ist der Bedarf an Vitamin E höher. Ebenso bei Eiweißmangel im Futter. |
| Vitamin B1 |
Der Bedarf an Vitamin B1 liegt bei 0,4mg/Tier/Tag.
Es ist von großer Bedeutung für Herz- und Nierenfunktionen, Leistungsfähigkeit der Muskeln, Knochenbildung und Funktion des Eierstocks.
Es kommt in Fleisch, Innereien, Milch, Hefe, Getreidekeimen, Kartoffeln und Gemüse vor.
Vitamin B1 kann in geringen Mengen in der Leber gespeichert werden.
Da Fisch ein Vitamin B1 zerstörendes Ferment enthält, kann es bei ständiger Rohfischfütterung zu Mangelerscheinungen kommen. Deshalb sollte man Fisch nur ausgenommen und gekocht verfüttern |
| Vitamin B2 |
Der Bedarf an Vitamin B2 liegt bei 0,2mg/Tier/Tag.
Es ist für den Stoffwechsel unentbehrlich, da es nur zum Teil von den Darmbakterien geliefert wird.
Es kommt in Leber, Herz, Nieren, Fleisch, Fisch, Eigelb, Hefe und Getreide vor. |
| Vitamin B3 |
Der Bedarf an Vitamin B3 liegt bei 0,25-1,0mg/Tier/Tag.
Es ist wichtig für Nerven, Eierstock, Nebenniere und Zellstoffwechsel.
Es kommt in Fleisch, Innereien, Milch, Eigelb, Hefe und Getreide vor. |
| Vitamin B5 |
Der Bedarf an Vitamin B5 ist äußerst gering und liegt bei 0,002mg/Tier/Tag.
Es ist wichtig für die Blutbildung und Milz.
Da es zum größten Teil von den Darmbakterien produziert wird kommt ein Mangel relativ selten vor.
Es ist besonders reichlich in Leber und anderen Innereien, Hefe, Getreide und Grünpflanzen enthalten. |
| Vitamin C |
Der Bedarf an Vitamin C ist nicht bekannt.
Er ist bei ausreichendem Vorhandensein von Vitamin A und E durch Eigensynthese gesichert.
Vitamin C ist wichtig für das Wachstum des Bindegewebes, für die Immunkörper- und Hormonbildung und unterstützt bzw. ermöglicht die Wirkung vieler anderer Vitamine und außerdem die Resorption von Eisen.
Es kommt in vielen Pflanzen aber auch in Leber, Lunge, Milz und Nieren vor.
In Streßsituationen und bei Infektionskrankheiten steigt der Bedarf. |
| Vitamin H |
Der Bedarf an Vitamin H (Biotin) liegt bei 0,1mg/Tier/Tag.
Vitamin H ist besonders wichtig für Haut und Fell.
Es kommt in Leber, Niere, Eigelb, Hefe und Getreide vor.
Im Eiklar ist Avidin enthalten, welches das Biotin inaktiviert. Deshalb ist Eiklar nur in mäßigen Mengen oder aber gekocht zu füttern. |
| Vitaminmangelerkrankungen |
Mangelerscheinungen können bei zu einseitige Ernährung oder schweren Krankheiten auftreten.
Bei ausgewogener Fütterung wird der Bedarf an Vitaminen ausreichend gedeckt. |
| Vogelfang |
Normalerweise sind Katzen keine "Vogeljäger".
Ihr Beutefangverhalten, wie Anschleichen, Belauern und Sprungverhalten macht sie eindeutig zu "Mäusefängern".
Es kommt relativ selten vor, daß Katzen einen gesunden Vogel "erwischen".
Man kann die Jagdlust auf Vögel minimieren indem man sie an einen gefiederten Hausgenossen gewöhnt. |
| Vollgeschwister |
Unter Vollgeschwistern versteht man alle Wurfgeschwister sowie alle Tiere aus weiteren Würfen mit den gleichen Eltern. |
| Vorbereitung eines Arztbesuches |
Man sollte den Impfausweis, die Fiebertabelle sowie Erbrochenes, Stuhl und Urin zur Hand haben.
Es wäre ratsam Beobachtungen von Krankheitsanzeichen zu notieren, so daß sie im Eifer des Gefechts nicht vergessen werden.
Blutende Wunden oder gebrochen Glieder müssen bandagiert werden. |
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