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| Ikerus |
Gelbsucht.
Augen, Mundhöhle oder Ohrmuschel färben sich gelb. Die Ursache ist meist eine Lebererkrankung.
Symptome:
- Erbrechen,
- starker Durst,
- Untertemperatur,
- heller oder dunkelgrüner Urin oder
- weißlicher bis hellgrüner Kot.
Auf jeden Fall Tierarzt aufsuchen. |
| Immunglobulie |
Eiweißstoffe mit Antikörperaktivität.
Ist in der Milch der Katzenmutter und wird von den Jungen aufgenommen. Bildet eine Abwehrsystem. |
| Immunität |
Erworbene Unempfänglichkeit gegen einen spezifischen Krankheitserreger durch körpereigene Antikörper.
Nachdem eine Katze eine Infektionskrankheit überwunden hat, haben sich auch Antikörper gebildet, die verhindern daß dieselbe Krankheit nochmals zum Ausbruch kommt. Was nicht zu bedeuten hat, daß die Katze nicht in der Lage ist andere Katzen anzustecken. |
| Imponierverhalten |
Das Imponierverhalten wird bei Katzen schon ab der 5 Lebenswoche geübt.
Später wird es Rivalen und Weibchen gegenüber eingesetzt.
Katzen versuchen ihre körperliche Erscheinung optisch zu vergrößern indem sie sich langbeinig, mit gesträubtem Fell oder auch mit Buckel vor ihrem Kontrahenten oder das umgarnte Weibchen stellen. |
| Individualdistanz |
Die Individualdistanz ist bei der Katze wesentlich höher als z. B. bei einem Hund.
Wird z. B. bei Massenzucht die Distanz zwischen den Artgenossen unterschritten, wird darauf mit Knurren, Fauchen und ähnlichen Gebärden reagiert. |
| Individualist |
Katzen haben einen sehr individuellen Charakter, selbst innerhalb eines Wurfes können sich grundverschiedene Charakteren entwickeln.
Jede Katze bewahrt sich ein gewisses Maß an Selbständigkeit, sie bestimmt nach eigenen Ermessen ihre Bedürfnisse und ist weder von Artgenossen noch vom Menschen zu beeinflussen.
Darum rät es sich, als Katzenhalter auf die einzelne Katze einzugehen.
Nur so kann ein gutes Mensch-Tier-Verhältnis erreicht werden. |
| Infektionskrankheit |
Krankheiten, die durch einen Erreger in den Körper gelangen und nach einer bestimmten Zeit (Inkubationszeit) zum Ausbruch kommen.
Diese Erreger werden über Schleimhäute, Kot, Husten, Urin oder Blut übertragen |
| Infektiöse Anämie |
Ansteckende Blutarmut.
Vorwiegend bei Jungkatzen (1-3 Lebensjahr).
Die Übertragung ist noch nicht geklärt, es wird jedoch angenommen, daß es durch Zecken, Flöhe, Insekten, Kratz- und Bißwunden übertragen wird. |
| Inkubationszeit |
Ist die Zeit die zwischen der Ansteckung einer Krankheit und den ersten Krankheitszeichen liegt.
Die Inkubationszeit ist unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Krankheit, der Anzahl der eingedrungenen Erreger und der Widerstandsfähigkeit der Katze ab. |
| Inneneinrichtung |
Die Inneneinrichtung ist eine sehr wichtige Sache, die von den meisten Katzenhaltern unterschätzt wird.
Auf jeden Fall ist darauf zu achten, daß ein ausreichender Kratzbaum zur Verfügung steht.
Ebenso brauchen Katzen ein geeignetes Schlaflager. Das Schlaflager sollte möglichst ein Kasten sein der gut zu öffnen ist, wegen der Reinigung, er sollte weich ausgestattet und möglichst nur durch einen Eingang betretbar sein. Ideal wäre ein runder Eingang.
Ebenso sollten Sie darauf achten, daß die Kiste erhöht angebracht ist, das wird von den meisten Katzen bevorzugt.
Bei Räumen mit Beton oder Fließen als Fußbodenbelag sind größere Holzliegeflächen notwendig.
Ebenso sollten Fensterbretter so breit sein, daß sich die Katze bequem darauf ausruhen und sonnen kann.
Katzentoilette, Freßnäpfe sowie Spielzeug ist netürlich auch erforderlich. |
| Innereien |
Innereien sollten wegen ihres hohen Nährstoffgehaltes häufig verfüttert werden, zumal Katzen außerordentlich gerne verschiedene Geschmacksrichtungen in ihrer Nahrung haben.
- Leber empfiehlt sich, nur sollte sie nicht zuviel und zu häufig auf dem Speiseplan stehen.
- Herz ist reich an Vitaminen und darf ruhig häufiger verfüttert werden.
- Lunge muß vorher gekocht werden und verliert dadurch an Nährstoffen und Vitaminen.
- Milz enthält einen enorm hohen Eisengehalt, ist jedoch nicht so beliebt bei Katzen.
- Nieren sind ein Leckerbissen für Katzen, von einer häufigen Verabreichung ist jedoch abzusehen.
Nieren sollten vor der Verabreichung gut gewässert werden, wegen der enthaltenen Schadstoffe.
- Gehirn ist ein ausgezeichnetes Futter für Katzen. |
| Innere Uhr |
Die Hauskatze stellt sich mit wenigen Ausnahmen (Sexualtrieb) auf den Menschen ein.
Umso organisierter der Tagesablauf des Katzenhalters ist desto besser wirkt es sich auf die Katze aus. |
| Insektenstiche |
Bienen- oder Wespenstiche in Hals, Rachen und Zunge sind sehr gefährlich, da sie stark anschwellen können und die Katze ersticken könnte. Geben sie ihr einen Eiswürfel ins Maul und bringen sie sie so rasch wie möglich zum Tierarzt. Bei Stichen in die Pfoten, die sehr stark jucken können, helfen naßkalte Wickel oder Umschläge mit essigsaurer Tonerde.
Manche Katzen reagieren allergisch auf Insektenstiche. Anzeichen dafür sind kalte Gliedmaßen, blasse oder bläulich verfärbte Schleimhäute, oberflächliche Atmung, vollkommene Schwäche bzw. ein Kreislaufkollaps. Wickeln sie die Katze SOFORT in warme Decken (um Unterkühlung zu vermeiden) und bringen sie sie zum Tierarzt. |
| Insektizitvergiftung |
Besonders gefährdet sind freilebende Katzen auf dem Land.
Durch ihren Putztrieb nehmen sie die Gifte auf die sich auf ihrem Fell niedergelassen haben.
Anzeichen /Auswirkungen:
- Krämpfe
- Unruhe
- geweitete Pupillen
- Erbrechen
- Schreien
- Exsikkose
- Lähmung
- Appetitlosigkeit
- Koma
- Tod |
| Instinkt |
angeborenes Verhalten. |
| Inzestzucht |
Inzestzucht wird nur in Ausnahmefällen zur Erkennung unklarer Erbbilder bei der Edelkatzenzucht durchgeführt. |
| Inzucht |
Inzucht ist die Paarung eng verwandter Tiere.
Mit steigendem Inzucht-Grad nimmt der Grad der Homozygotie bei den Tieren zu. |
| Isospora |
Mikroskopisch kleine, einzellige tierische Schmarozer, die im Darmepithel leben und die Kokzidiose hervorrufen.
Es erkranken ausschließlich Jungtiere.
Symptome:
- blutiger Durchfall
- Abmagerung
- Anämie
Kann zum Tode führen. |
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